HC Spreewald – Grünheider SV 2
Ergebnis: 23:30 (10:14)
04.09.2025 | Mehrzweckhalle Lübben
Im Rahmen der laufenden Vorbereitung empfing der HC Spreewald am Donnerstagabend die zweite Vertretung des Grünheider SV zu einem Trainingsspiel in der Mehrzweckhalle Lübben. Gegen die routinierten Gäste setzte es am Ende eine 23:30-Niederlage, die aber viele wertvolle Erkenntnisse für die kommenden Wochen brachte.
Der Start verlief etwas holprig – Grünheide legte direkt mit viel Tempo los und führte früh mit 6:3. In dieser Phase hielt vor allem Jonas Kaiser unsere Farben im Spiel, der mit seinem Zug zum Tor immer wieder Lücken in der Gästeabwehr fand. Auch Jonas Jecke und Pascal Freund trugen sich in die Torschützenliste ein und sorgten dafür, dass wir beim 8:9 wieder in Schlagdistanz waren. Kurz vor der Pause kassierte das Team allerdings zwei Zeitstrafen, wodurch Grünheide die Führung ausbauen konnte. Mit 10:14 ging es schließlich in die Kabine.
Nach Wiederanpfiff startete der HC Spreewald stark. Ivo-Maurice-Kay Wähner und Norwin Dommaschk erzielten sehenswerte Treffer, und beim 12:14 war die Partie wieder offen. Doch gerade in dieser wichtigen Phase vergaben wir mehrere gute Chancen und ließen zudem in der Abwehr den Grünheider Rückraum zu oft gewähren. Besonders Tom Griebsch war kaum zu stoppen und erzielte insgesamt zehn Treffer. Im weiteren Verlauf schwand bei uns spürbar die Kraft, während Grünheide sein Spiel souverän durchzog. Am Ende stand ein 23:30 auf der Anzeigetafel.
Fazit
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, hat die Mannschaft gezeigt, dass sie mit Einsatz und Tempo durchaus mithalten kann. Besonders erfreulich war die ausgeglichene Torschützenliste – fast jeder Feldspieler konnte sich in die Statistik eintragen. Defizite wurden vor allem in der Chancenverwertung und in der Defensive gegen den starken Rückraum der Gäste sichtbar. Trainer Jens Kranick sah dennoch viele positive Ansätze: „Wir haben heute gesehen, wo wir stehen und an welchen Stellschrauben wir in den kommenden Trainingseinheiten drehen müssen. Vor allem das Zusammenspiel im Angriff und die Abstimmung in der Abwehr werden im Fokus stehen.“
Mit diesem Testspiel hat die Mannschaft eine wichtige Standortbestimmung absolviert – die Erkenntnisse sollen nun im Training umgesetzt werden, um in den kommenden Partien besser vorbereitet zu sein.






