HC Spreewald – HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst II 22:13 (12:6)
Na bitte… es geht doch! Nach zuletzt 4 verlorenen Partien stand unsere Erste zum letzten Heimspiel der Saison mächtig unter Druck. Unnötige Fehler im Angriff, eine Abwehr mit offenen Scheunentoren und kein richtiger Biss führten zu vermeidbaren Niederlagen und einem harten Ankommen in der Realität der Verbandsliga.
Dass mehr in der Mannschaft steckt, war aber ebenfalls allen klar und so setzte sich das Team am Anfang der Woche zusammen, um die Weichen für die nächsten Partien zu stellen. Mit Erfolg möchte man meinen. Die beiden Trainingseinheiten waren voll besetzt und die Einstellung stimmte bis auf den Punkt. Trainiert wurde vor allem die Abwehr, da sich in den letzten Spielen gerade hier die meisten Schwächen aufzeigten. Auch das Passspiel sollte verbessert werden, um die Anzahl der technischen Fehler herunterzuschrauben und wo möglich, wurde viel gespielt. Die beiden Trainer zeigten sich am Ende der Woche mit Leistung der Spieler zufrieden.
Alles schön und gut, aber am wichtigsten sollte nun sein, dass wir das geübte auch auf die Platte bringen. Mit der zwoten Vertretung der HSG Ahrensdorf/ Schenkenhorst erwarteten wir einen Gegner aus dem unteren Mittelfeld der aktuellen Tabelle, bis dato einen Platz über uns. Genau der richtige Gegner also, um zu uns zu testen.
Der Anfang des Spiels lief auf beiden Seiten schleppend. Die Bälle kamen nicht aufs Tor oder wurden durch schlechte Anspiele an den Kreis leichtfertig hergegeben. Glücklicherweise stand dieses Mal unsere Abwehr von Anfang an stabil, sodass auch die Gäste keine Chancen auf sichere Abschlüsse bekamen.
Erst nach 5 Minuten erzielten wir das erste Tor, zwei Minuten später das zweite und erst dann schien das Spiel richtig zu starten. Auch die Gäste setzen langsam ihre Treffer, doch für jedes Tor, das wir bekamen, machten wir vorne zwei rein. Konstant bauten wir damit unsere Führung aus, wobei man wahrlich nicht von einem torreichen Spiel sprechen kann. Mit 12:6 gingen wir in die Pause.
Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts am Bild. Unsere Konzentration blieb bis zuletzt hoch, wir ließen in der Abwehr wenig zu und spielten vorne die Angriffe ruhig und oft mit Erfolg aus. Kein Tempohandball, aber dafür erfolgreich und so sicherten wir uns beim Endstand von 22:13 diese zwei äußerst wichtigen Punkte zum letzten Heimspiel 2025.
Selten haben die Fans aus dem Spreewald wohl eine Partie mit so wenigen gelungenen Angriffsaktionen gesehen. Dies lag zum einen teilweise an unserem eher langsamen Spielaufbau und leider auch an so manch schlechtem Abschluss. Vor allem aber fielen so wenige Tore, weil unsere Abwehr endlich kompakt arbeitete und unser bärenstarker Torhüter Marc einen absoluten Sahnetag hinlegte. Mit diesem Zusammenspiel hätten wir in vergangenen Partien sicher mehr holen können. Nun ist es aber erstmal beruhigend zu wissen, dass wir weiterhin in der Lage sind, so eine Leistung abzurufen.
Was von außen möglicherweise nicht ganz so attraktiv aussieht, könnte für unsere Erste der Schlüssel zum Erfolg sein. Spiele gewinnt man in der Abwehr, dass weiß jeder, der mal selbst auf der Platte gestanden hat. Deshalb legen wir unseren Fokus weiterhin darauf, denn gerade im nächsten Spiel, dem letzten in diesem Jahr, gilt es, an der gezeigten Leistung anzuknüpfen.
Am nächsten Samstag, dem 20.12.25, schon um 15:30 Uhr treffen wir uns zum Derby in Lübbenau, gegen die zweite Vertretung der TSG. Laut Tabelle eine scheinbar klare Sache, doch wie jeder weiß, schreibt ein Derby immer seine eigene Geschichte. Die Lübbenauer werden sich schon etwas einfallen lassen und wir werden auch dort wieder alles geben. Dabei hoffen wir natürlich auf eure zahlreiche Unterstützung. Kommt vorbei und lasst eure Anfeuerungsrufe durch die Blau-Gelb Arena hallen, damit die Gastgeber auch dort ihr Blaues Wunder erleben können!
Für die Gurkentruppe gewannen:
Yannick (1 Tor), Ivo (3), Norwin (4), Niclas, Pascal (3), Steamo (2), Jonas K. (4), Marius (2), Nico, Kai (1), Leon (1), Jonas J. (1) mit Marc und Kevin im Tor sowie Jens, Christian und Luca auf der Bank
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#Befreiungsschlag



