HC Spreewald – HV Calau 29:25 (16:14)
Das deutliche Ergebnis des Hinspiels, die Tabellensituation und vor allem die Historie der letzten Jahre sprach im Vorfeld des Spiels der 1. Frauenmannschaft gegen den HV Calau klar für letztere. Dennoch lag schon in der Trainingswoche vor dem Derby in Luckau etwas in der Luft. Die Mädels waren hungrig auf eine Revanche.
Das Spiel startete in der gut gefüllten „Hölle“ an der Schanze zunächst ausgeglichen. Unsere Mädels legten mit strukturiert vorgetragenen Angriffen oft vor, bevor Calau wieder nachziehen konnte (7:6, 14. Minute; 12:11, 22. Minute). Das sonst so gefährliche Konterspiel der Calauerinnen konnte durch genaues Passspiel und gute Abschlüsse nahezu gänzlich unterbunden werden. So gelang es sogar, sich bis zur Halbzeitpause auf 16:14 abzusetzen.
Die Kabinenansprache wurde genutzt, um nochmal letzte Feinabstimmungen vorzunehmen und sich klar zu machen: hier geht heute was!
Nach dem Seitenwechsel knüpften unsere Mädels genau da an, wo sie aufgehört hatten. Calau wiederum gelang in den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff kein einziges Tor. Das Prunkstück der Mannschaft, die Abwehr, vollbrachte mal wieder Höchstleistungen. Dadurch setzten wir uns vorentscheidend auf 20:15 (42. Minute) ab. Die nächsten Minuten sahen die Zuschauer wieder ein ausgeglichenes Spiel. Der Vorsprung wurde bis zur 54. Minute erfolgreich verwaltet (25:20). Dass die diesjährigen Heimspieltage nichts für Leute mit Bluthochdruck sind, wurde bereits oft unter Beweis gestellt. Auch dieser Tag sollte keine Ausnahme bilden. Calau verkürzte in der 58. Minute auf 26:25. Nach dem 27:25 hatten sie gut eine Minute vor Schluss erneut die Chance, den Anschlusstreffer per Strafwurf zu erzielen. Ein technischer Fehler bei der Ausführung führte aber postwendend zum 28:25. Ein paar Sekunden vor Schluss gelang sogar nach gut gestelltem Freiwurf das wild umjubelte 29:25.
Auf Spreewälder Seite war die Freude riesig – ein Derbysieg gegen Calau, der wohl in die Vereinsgeschichte eingeht!
An dieser Stelle sollen die Schiedsrichter der Partie nicht unerwähnt bleiben. Neben äußerst fragwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten haben sie aktiv die Stimmung in der Halle versucht zu unterbinden und den Hallensprecher regelmäßig unterbrochen. Wer unseren Spreewaldmoderator kennt, weiß, dass er immer fair und sportlich kommentiert. Wieso man das kaputt machen muss als eigentlich Unparteiische, bleibt ein Rätsel! Umso erfreulicher ist es, dass es dennoch eine sehr faire Partie zwischen den beiden Mannschaften war und insbesondere unsere Trommlerinnen wieder die Halle zum Beben gebracht haben. Ihr seid die Besten!
Weiter geht es am kommenden Samstag, 28.02.2026, um 17:15 Uhr auswärts beim aktuellen Tabellenführer in Massen. Bis dahin!




