SV Chemie Guben 1990 – HC Spreewald 24:34 (12:17)
Bereits vor dem Anwurf stimmte sich ein Teil der Mannschaft bei bestem Wetter sportlich auf den Abend ein. Einige Spieler besuchten das Fußballspiel von FSV Rot-Weiß Luckau gegen SV Groß Gaglow. Mit dem Sieg der Luckauer Fußballer im Rücken konnte man sich so gemeinsam auf das anschließende Handballspiel vorbereiten. Die erste Männermannschaft des HC Spreewald gratuliert an dieser Stelle noch einmal zum Erfolg und bedankt sich gleichzeitig für die Unterstützung vieler Luckauer Fußballer, die anschließend auch beim Handballspiel um 18:00 Uhr in der Halle dabei waren.
Besondere Umstände sorgten dafür, dass es zu einem ungewöhnlichen Spiel kam. Guben hatte das ursprünglich zu Saisonbeginn in Lübben angesetzte Hinspiel abgesagt, wodurch die Punkte kampflos an den HC Spreewald gingen. Gleichzeitig erhielt der HC Spreewald das Recht, im Rückspiel das Heimrecht zu tauschen. Von dieser Option machte das Team Gebrauch – sodass am vergangenen Samstag ein Auswärtsspiel in der eigenen Halle stattfand. Gespielt wurde in der „Hölle“ an der Schanze.
Die Vorzeichen für die Partie standen gut. Der HC Spreewald konnte bis auf den erfahrenen Pascal Freund auf alle verfügbaren Spieler zurückgreifen. Zudem stand auch der langzeitverletzte Jonas Kaiser weiterhin nicht zur Verfügung, nahm jedoch als Unterstützer und Motivator auf der Bank Platz. Auch einige leicht angeschlagene Akteure meldeten sich rechtzeitig fit und konnten zumindest von der Bank aus unterstützen.
Der HC Spreewald startete gut in die Begegnung und lag von Beginn an in Führung. Diese gab die Mannschaft bis zum Ende der Partie nicht mehr aus der Hand. In den ersten 15 Minuten hatte die Abwehr allerdings noch große Schwierigkeiten mit dem immer wieder gut freigespielten Kreisläufer der Gäste aus Guben. Kam dieser nicht selbst zum Torerfolg, konnte er häufig nur per Siebenmeterpfiff gestoppt werden.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es dem Spreewälder Team jedoch, die Abwehr besser einzustellen und anzupassen. Dadurch funktionierte auch das Zusammenspiel mit dem Torhüter wieder deutlich stabiler. Ballgewinne in der Defensive führten zu schnellen Umschaltaktionen und Tempogegenstößen, mit denen sich der HC Spreewald bis zur Halbzeit einen guten Vorsprung erarbeiten konnte – auch wenn durch einige Fehlwürfe sogar eine noch deutlichere Führung möglich gewesen wäre. Zur Halbzeit stand ein 12:17 auf der Anzeigetafel. Die Halbzeitpause nutzten die Trainer, um die restlichen taktischen Anpassungen zu besprechen und die Mannschaft noch einmal neu einzustellen.
Der Start in die zweite Hälfte verlief erneut erfolgreich: Durch viele gelungene Kombinationen im Angriff fand der Ball immer wieder den Weg ins Tor, sodass der Vorsprung weiter ausgebaut werden konnte. Auch das Einsetzen von Spielern auf ungewohnten Positionen nahm kein Abbruch im Spielverlauf.
Die Zuschauer in der Halle Luckau sahen ein attraktives „Auswärtsspiel“ in eigener Halle und sorgten für gute Stimmung. In der 59. Minute stimmten sie bereits die Rufe „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ an.
Am Ende setzte sich der HC Spreewald deutlich mit 34:24 durch.
Nach dem Abpfiff feierte der HC Spreewald gemeinsam mit seinen Fans den verdienten Erfolg. Einige Spieler nutzten den Abend anschließend noch, um ihren eigenen Takt ein wenig im altbekannten Club Bellevue Lübben zu stören.
Das nächste Heimspiel steht bereits fest: Am Samstag, den 21. März, empfängt der HC Spreewald Teltow-Ruhlsdorf II in der Halle „Blaues Wunder“ in Lübben. Anwurf ist um 18:15 Uhr.
Die Mannschaft hofft dabei erneut auf die Unterstützung ihrer Fans. Das Spiel gilt als richtungsweisend, und nach der nicht akzeptablen Leistung im Hinspiel ist das Team auf Wiedergutmachung aus. Mit der Unterstützung von den Rängen soll die bislang erfolgreiche Rückrunde und die Serie der zuletzt guten Spiele fortgesetzt werden.
Für den HCS spielten:
M. Gruna, D. Wegner im Tor. Auf dem Feld mit Y. Wimmer, I. Wähner, N. Dommaschk, N. Gürtler, P. Würfel, S. Richter, M. König, N. Manig, K. Altmann, B. Müller, L. Riedel, S. Gruna, J. „Ikone“ Jecke
Gecoacht von J. Kranick und C. Dressel plus J. Kaiser
Baba










