Am Freitag, den 19.06., machten wir, die kommende weibliche B-Jugend, uns auf den Weg nach Damp zu unserem ersten Beachhandball-Turnier. Nach einer fünfstündigen Fahrt voller Singen, Essen und Schlafen sind wir angekommen, haben das Gelände erkundet und wurden bei der Eröffnungsfeier, wenn auch leicht verspätet (eine Stunde), freundlich von Fans sowie anderen Teams empfangen.
Dass das Gelände ab 22:00 Uhr still sein sollte, haben wir um 0:00 Uhr beim Geburtstagsständchen für Charlotte etwas lockerer genommen.
Nach den ersten zwei Spielen waren wir richtig fertig und brauchten erstmal eine Pause im Meer. Da waren Quallen, vor denen einige vor uns Angst hatten, die uns aber trotzdem immer näher kamen. Nach dieser Erholung, viel Essen und vielen hübschen Aussichten (unter anderem Pinke Steine) konnte man bereits Verbesserungen sehen. Unser letztes Spiel des Tages haben wir nach einem spannenden Shootout mit überragender Leistung auf dem Platz und im Tor gewonnen.
Abends sind wir dann noch zum Public Viewing des Deutschlandspiels gegangen. Geplant war, dass wir das gesamte Spiel schauen, aber in den letzten zehn Sekunden wollte der Fernseher nicht mehr.
Fünf Stunden Schlaf später packten wir schnell unser Zeug und gingen frühstücken, da wir eigentlich dachten, wir spielen um zehn. Ungefähr eine halbe Stunde später kam die Mitteilung: „HC Spreewald gewinnt 2:0“. Der Grund dafür war, neben unserer perfekten Technik beim Brötchenessen, dass die Gegner nicht kamen.
Die letzten Spiele haben wir verloren, hatten aber Spaß – also: Falls jemand fragt, wir haben gewonnen.
Abgeschlossen haben wir auf dem 27. Platz. Aber auch hier gilt: Falls jemand fragt, sind wir aus unserer Sicht Platz 1, weil wir zusammen Spaß hatten.
Alle waren dann müde, hatten überall Sonnenbrand und wollten einfach nur nach Hause. Uns stand (außer einer fünfstündigen Fahrt) nichts mehr im Weg. Dachten wir.
Bis wir eine kleine Panne am Auto hatten. Eine Situation, in der uns Frau Müller nicht, wie sonst immer an diesem Wochenende, helfen konnte.
Uns wurde schlussendlich von ein paar sehr netten Leuten geholfen und wir sind ohne Pause die restlichen viereinhalb Stunden nach Hause gefahren. Wir wollten unseren Trainern einfach auch mal ein bisschen Ruhe gönnen und haben fast die ganze Zeit geschlafen.
Wir bedanken uns bei unseren Trainern und Betreuern, dass sie diese tolle Fahrt möglich gemacht haben und es so lange mit uns ausgehalten haben. Wir machen das gerne wieder.
Sollten unsere Eltern fragen: „Wie war’s?“
Gut.



