Mit einer Niederlage und einem anschließenden Sieg konnten wir heute doch recht zufrieden aus der Lauchhammer abreisen. Zuvor hatten wir gerade einmal 2 Wochen Zeit, die neu entstandene F – Jugend beim Training auf dieses Turnier
vorzubereiten. Ü
ber die Hälfte der 19! Schützlinge kamen in dieser Saison neu hinzu oder wechselten von den Minis zu uns. Mit 2 Mannschaften werden wir in der Saison bei den Punktspielen den HCS vertreten. So war das heute ein erster Test, was unsere schon älteren Spieler umsetzen, von dem, was sie bereit erlernt haben und unsere „Neulinge“ für Stärken zeigen. Das erste Spiel gegen Elsterwerda war noch ein Herantasten, in viele Phasen zögerlich und das Umsetzen der geforderten Manndeckung schwierig. Doch nach der Pause und vielen ressourcenorientierten Hinweisen konnte man im 2. Spiel gegen Lauchhammer eine deutliche Steigerung beobachten. Es machte Spaß den Kindern bei ihrem Spiel miteinander zuzusehen. Unterstützt durch unseren Fanclub (Eltern mit Trommel) fiel ein Tor nach dem anderen. Am Ende stand ein Sieg auf dem Papier.
Unsere Spieler/innen können stolz auf die heute gezeigte Leistung sein, allerdings können wir uns nicht darauf ausruhen, denn auch die anderen Mannschaften werden fleißig weiter trainieren. Sowohl Elsterwerda als auch Lauchhammer werden wir bald wieder sehen.
Gratulation allen, die heute die ersten offiziellen Tore bei einem Spiel geworfen haben und auch unseren beiden Torwarten ein dickes Lob. Wer heute noch kein Glück hatte mit einem Torerfolg, war maßgeblich auch daran beteiligt, dass wir gute Deckungsarbeit geleistet haben und Gegentore damit verhindert wurden
Wir freuen uns auf eine tolle Saison.
Es spielten:
Emely Kositz, Maja Badewitz, Melina Posselt, Joline Kossatz, Lennard Blumenberg, Anton Struwe, Leonard Krippstädt, Tim Heemskerk, Florian Rossa, Henning Günther
- HC Spreewald gegen Elsterwerda SV 94 | 4:14,
- HC Spreewald gegen HSV Lauchhammer 1958 | 10:6
Ilona Rogalla-Schuster

Durch dieses überraschende Ergebnis in Cottbus war bereits vor Spielbeginn klar, dass der HC drei Matchbälle hat, um nach drei aufeinanderfolgenden Vizemeisterschaften den Meistertitel in Brandenburgs höchster Spielklasse einzufahren. Im Hinblick auf die noch ausstehenden Partien (Wildau, Lübbenau und Cottbus) und dem dünn besetzten Kader (ohne Paul Meisner, Tobias Lubig, Jonathan Weske, Erik Handke) waren Trainer und Spieler gewillt bereits die erste Chance zu nutzen. Der HSV Wildau ging jedoch hoch motiviert ins Spiel und stellte zu Beginn einen starken 6:0-Abwehrblock, der den HC vor große Probleme stellte. Folgerichtig setzten sich die Wildauer schnell auf 0:4 (6.) ab. Die Gurkentruppe agierte dabei auch in der Abwehr zu passiv und ermöglichte den Gästen so einfache Einwurfmöglichkeiten. Erst in Überzahl konnte Jens Kranick (2 Tore) nervenstark per Strafwurf zum 2:5 (8.) verkürzen. Der HSV blieb jedoch weiterhin spielbestimmend, erarbeitete sich die Bälle und fand im Angriff immer wieder den besserplatzierten Nebenmann (3:7, 12.). Als bei angezeigten Zeitspiel Pascal Freund sehenswert das Spielgerät unter die Latte knallte (4:7, 13.) waren die Spreewälder im Spiel angekommen. Nachfolgend gewann der Gastgeber die erste Unterzahlsituation mit 2:1 (7:8, 16.) und konnte durch drei weitere, aufeinanderfolgende Tore durch Kapitän Nils Werner, Florian Beyer und Chris Guhrenz das Spiel drehen (10:8, 21.). Dabei spielte die nun offensive 4:2-Abwehr der Gäste den Spreewäldern in die Karten. Diese nutzen zwar nicht immer spielerisch ansehnlich, aber mit Kampf und Willen die sich bietenden Lücken. Alonso Berlanga Izan (3) hielt die Wildauer bis zur Halbzeitpause (13:12) jedoch weiterhin in Schlagdistanz.